Positive Signale von Wirtschaftsminister Aiwanger für die Bäderregion

Positive Signale von Wirtschaftsminister Aiwanger für die Bäderregion

 

Am gestrigen Donnerstag hatte die Thermenwelt Füssing Besuch vom stellv. Bayerischen Ministerpräsident Hubert Aiwanger. Als Gastautorin heute der Bericht von Verena Scheer:

Hoher Ministerbesuch zu Gast bei der Thermenwelt Füssing.Nachdem letzte Woche bereits Gesundheitsminister Holetschek zu Besuch war, nahm sich diese Woche Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Zeit für ein Gespräch.Und dieses Mal bekam die Region sogar positive Signale für einen Start in die Thermensaison.Mit den Worten "Wirtschaft trifft Wirtschaftsminister, weil wir wieder wirtschaften wollen", eröffnete der Geschäftsführer der Thermenwelt, Günter Köck, das Treffen.Wichtig für die Bäderregion ist, dass eine Öffnung nur Sinn macht, wenn man gemeinsam öffnen kann.

Das heißt Hotellerie, Gastronomie und Thermenbetriebe.„Der Hauptdarsteller im Bäderdreieck ist das heilkräftige Thermalwasser“, so Köck. Wie in einer Band, ohne den Starsänger könne diese nicht auftreten und so kann die Region nicht ohne Öffnung der Thermen starten.Zudem ist das Heilwasser ein zertifiziertes Heilmittel und mache die Leute gesund. Die Nebenwirkungen von Corona bedingt durch die Schließung von Thermen, Fitnessstudios und Sportstätten sind groß.

Alles was die Leute selbst als Prävention zur Gesunderhaltung gemacht haben, war auf Monate geschlossen. Das hat nicht nur Nebenwirkungen auf den Körper, sondern natürlich auch auf die Psyche.Hier stimmte Minister Hubert Aiwanger vollkommen mit der Botschaft der Thermenwelt überein; der Gesundheitstourismus sei hier abzugrenzen.

„Die Thermen sind kein Spaßbad“, diese Botschaft hat er in München bereits platziert. „Thermen dienen der Gesunderhaltung und -werdung“, so der Minister.Einer Einigung am Montag zur Öffnung der Thermen sehe er positiv entgegen. Das Ziel ist, die Thermen gemeinsam mit den Hotels am 21. Maizu öffnen. Was er jedoch schon ausschließen könne, ist eine gleichzeitige Öffnung der Saunen. Dies sei im ersten Schritt nicht geplant.Markus und Dr. Johannes Zwick versuchten hier nochmal einzuhaken. Letztes Jahr war die Situation eine ganz andere, vergleichbar mit diesem Jahr, eher schlimmer. Man hatte noch keine Impfungen, keine oder nur wenig Tests, die Schutzausrüstung war auf Grund Lieferschwierigkeiten oftnoch nicht vollständig – jetzt sei man hingegen richtig gut gerüstet.

„Herr Staatsminister, schenken Sie uns Unternehmern Vertrauen!“ so Dr. Johannes Zwick.Bad Füssing ist ein Standort mit höchsten Anforderungen an sich selbst und mit sehr engagierten und gut gerüsteten Unternehmen. Wo noch Uneinigkeit herrscht, ist die Öffnung der gastronomischen Innenräume. Zwar dürfe in Hotels bei Öffnung die Bewirtung auch innen stattfinden, aber ob dies auch gleichzeitig eine Öffnung der allgemeinen Innengastro bedeutet, konnte Minister Aiwanger noch nicht sagen. Er hoffe, dass das Sinken der Inzidenzzahlen auch hier eine Öffnung bewirke. Denn schließlich sei durch den Bund eine Öffnung der Innenräume bei Zahlen unter 100 nicht verboten.

„Hier würden wir uns nur selbst im Weg stehen“, so der Wirtschaftsminister.So kann man abschließend ein Gespräch mit positiver Grundaussage festhalten, auch wenn noch nicht alle Punkte geklärt sind. Zu hoffen ist nun, dass am Montag in der Staatskanzlei dies positiv beschieden wird undEnde Mai wieder Leben ins Bäderdreieck einkehrt.

Verena Scheer, Projektkoordinatorin

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